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Eheringe

Geschichte der Eheringe

Als Zeichen der Ehe legen sich die Ehepartner bei der Schließung der Ehe Ringe an. Diese Tradition ist nicht nur in Deutschland sondern so gut wie weltweit verbreitet und eine übliche Routine. Eheringe soll es bereits vor 1.000 Jahre gegeben haben. Eine Aufzeichnung aus Indien aus dieser Zeit, bestätigt diese Theorie. Zu jener Zeit war der Ring jedoch noch kein richtiger Ring aus Gold, Silber oder Platin, sondern ein goldener Faden, der vom Ehemann der Frau um den Ringfinger gebunden wurde. Während der Zeremonie sprach der Ehemann einen Schwur. In Europa wurden zu Zeiten der Antike Eisenringe mit Sätzen graviert überreicht. Damals durften nur Eisenringe verwendet werden, da ausschließlich römische Diplomaten das Recht besaßen Goldringe zu verwenden. Erst in der Zeitwende wurden Goldringe für alle zugänglich und kristallisierten sich schnell als sehr beliebt heraus.

Die kirchliche Trauung hatte ab dem Mittelalter einen sehr hohen Stellenwert. Historischen Überlieferungen zu Folge wurden in dieser Zeit auch die Ringe als Tradition eingeführt. Der Tausch der Ringe soll Verbundenheit, Liebe und Treue symbolisieren. Im Mittelalter sollte der Ring zusätzlich vor Unglücksfällen oder schweren Krankheiten schützen.

Material der Eheringe

Heute sind Eheringe üblicherweise aus Gold, Weißgold, Platin oder Silber gefertigt. Neben diesen Materialien kommen auch Gelbgold, Rotgold oder eine Mischung aus mehreren Materialien zum Einsatz. Selten gewünscht, aber dennoch sehr attraktiv ist blaues Gold. Entscheidend ist gänzlich und allein der Geschmack der Eheleute, für welches Material sie sich entscheiden. Schließlich soll der Ring im Idealfall ein Leben lang halten, da ist eine sorgfältige Überlegung nötig.

So lange die Ringe halten sollen, so zeitlos gilt der Wert und die Schönheit des Goldes. Überlieferungen zu Folge hat man früher geglaubt, dass Gold übernatürliche Kräfte besitzt.


Gold kann in vier Legierungen unterschieden werden, die als gängig gelten:

750/000 18 Karat

858/000 14 Karat

375/000 9 Karat

333/000 8 Karat

Ferner existieren Legierungen wie 900/000, 950/000 oder 990/000.

Seit einigen Jahren ist besonders Platin im Trend. Platin gilt als ein Edelmetall, das von besonderer Seltenheit ist und daher einen großen Stellenwert einnimmt. Der Reinheitsgrad von Platin liegt bei 950, womit das edle Metall noch reiner ist als Gold. Ein weiterer Vorteil von Platin ist, dass dieses anti-allergen ist.
Der Brautring ist das Stück, auf das die meisten Paare das besondere Augenmerk legen. Daher erhält häufig der Ehering der Braut einen kostbaren Stein wie Diamanten oder Brillanten.

Auch in Sachen Design sind dem eigenen Geschmack keine Grenzen gesetzt. So werden Ringe graviert, bearbeitet, mit Mustern versehen, auf Hochglanz poliert oder ganz simpel gehalten. Aufgrund der vielen aufwändigen Designs der Eheringe ist es besonders ratsam sich mit der Ringewahl genügend Zeit zu lassen und auch für die Zukunft zu wählen. Neben der Optik in der Schatulle ist vor allen Dingen die Wirkung am Ringfinger wichtig. Ein Ring sollte hier in erster Linie begeistern. Beim Kauf sollten die künftigen Eheleute auch auf eine gute Passform achten. Angenehm verarbeitetes Material bietet auch in vielen Jahren noch einen hohen Tragekomfort, denn üblicherweise wird ein Ehering täglich getragen und nicht nur hin und wieder. Daher sollte er geschmacklich und in Sachen Komfort überzeugen.

Früher stand vor der Eheschließung die Verlobungszeit. Diese begann mit dem Überreichen eines Verlobungsringes des Herrn an die Dame, der damit um deren Hand anhielt. Nach einer kurzen Pause sind Verlobungsringe nun wieder beliebter. Verlobungsringe werden üblicherweise an der linken Hand getragen, vor der Hochzeit abgelegt. Der Ehering wird dann an der rechten Hand getragen. Es war früher durchaus üblich, die Verlobungsringe für die Hochzeit aufzubereiten, zu gravieren und dann als Ehering zu tragen. Heute nimmt jedoch kaum ein Paar mehr diese Tradition wahr, sondern wählt für die Hochzeit spezielle Rsinge aus.

Partnerringe - die Liebe symbolisieren

Neben Verlobungsringen sind auch Partnerringe etwas besonders schönes. Sie symbolisieren die Liebe und Zugehörigkeit zueinander und können, sollte später die Ehe vollzogen werden, auch als Eheringe genutzt werden. Da viele Paare heute die Ehe nicht mehr als modern ansehen, aber dennoch ein Schmuckstück als Zeichen ihrer innigen Liebe haben möchten, werden Partnerringe immer gefragter. Sie können ebenfalls wie Eheringe aus Gold, Silber, Platin oder anderen Edelmetallen bestehen. Auch Steinbesatz und Gravur sind möglich.

Silberne Partnerringe

Silberne Ringe, Ketten, Ohrringe und Armbänder sind gerne getragene Schmuckstücke. Der Grund hierfür ist, dass Silber keinem Trend unterliegt und zeitlos schön und modern ist. Daher können Silberringe als Partnerringe die ideale Wahl sein. Ob matt oder hochglanzpoliert, ob mit Steinen oder ohne, ob mit Gravur oder speziellem Muster, der Silberring kann jederzeit der gewünschten Optik angepasst werden und bietet so für jeden Geschmack das perfekte Aussehen.

Freundschaftsringe

Freundschaftsringe als Zeichen einer jungen oder gefestigten Beziehung sind heute keine Seltenheit mehr. Neben Ringen aus Silber als Zeichen der Liebe und Freundschaft können auch Ketten, Armbänder oder Anhänger getauscht werden. Häufig werden nicht nur Ringe unter Partnern ausgetauscht, sondern auch die beste Freundin erhält einen Kettenanhänger oder ein Charm für das Armband. Dennoch spielen Partnerringe besonders hier eine große Rolle. Sie sind daher in hochwertigen Materialien und aufwändiger Optik erhältlich. Freundschaftsringe werden aus Silber, Gold, Titan, Platin oder Edelstahl gefertigt und können sowohl mit als auch ohne Stein erstanden werden. Gerade in diesem Bereich kommen jährlich neue Kollektionen auf den Markt, um immer am Puls der Zeit zu sein. Freundschaftsringe werden üblicherweise durch Verlobungsringe und später durch Eheringe ersetzt.
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